Neues Jahr, neues Reiseglück – was gibt es Schöneres als den bevorstehenden Jahresurlaub zu planen? Eltern mit (kleinen) Kindern stehen dabei oft vor Herausforderungen: Vom Packen bis zum Fliegen, Hunger unterwegs, Notfälle und Extrakosten – so eine Reise kann oftmals voller Überraschungen stecken.
Worauf geachtet werden muss und was das alles kostet: Wir haben ein paar wissenswerte Tipps vorbereitet, die das Reisen mit Kindern – oder zumindest die Vorbereitung 😉 ein bisschen entspannter gestalten.

Braucht mein Kind einen Reisepass?

Ja, auch Babys und Kleinkleinkinder benötigen ein Reisedokument – und das ist bis zum
12. Lebensjahr der Kinderreisepass. Der Kinderreisepass wird regulär beim Einwohnermeldeamt beantragt und ausgestellt. Wichtig dabei: Das Kind sollte bei der Beantragung dabei sein. Außerdem ist für die Beantragung die Einverständniserklärung beider Erziehungsberechtigter erforderlich. Zu guter Letzt wird ein biometrisches Foto des Kindes benötigt – hier sind die Vorgaben zum Glück ein wenig lockerer als bei Erwachsenen – lächeln ist sogar erlaubt 🙂

Elternschoß oder eigener Sitzplatz?

Sind die Kinder noch klein, aber schon über 2 Jahre alt, wird Fliegen oft teuer. Denn bei den meisten Airlines muss ein eigener Sitzplatz für die Kinder gebucht werden. Möchte man im Urlaub ein Auto mieten, ist folgende Information wertvoll: Der eigene Kindersitz kann im Flieger ohne Aufpreis mitgenommen werden. Er spart sogar bares Geld, denn in den meisten Mietwagenagenturen werden Kindersitze für viel Geld zusätzlich vermietet. Zudem sorgt der eigene Wohlfühl-Kindersitz für die gewohnte Sicherheit. Worauf allerdings zu achten ist: Der mitgebrachte Kindersitz sollte für ein anerkanntes Befestigungssystem gemacht sein.

Was geht als Freigepäck durch?

Vor Reisebeginn ist es ratsam, bei der entsprechenden Fluggesellschaft nachzufragen, wie viel Freigepäck mitgenommen werden darf. Buggys können meist kostenfrei eingecheckt werden, Reise-Kinderbetten hingegen werden oft extra berechnet. Deshalb lohnt es sich eventuell, das Kinderbett gegen Aufpreis im Hotel zu nutzen oder gleich ein Familienzimmer mit der entsprechenden Ausstattung zu buchen, wenn möglich.

Tipp: Online Check-In

Lästige Schlangen am Flughafen sind meist für uns Erwachsene schon eine Qual. Die beste Option für stressfreies Einchecken: der Online Check-In. So muss man am Flughafen „nur noch“ zur Gepäckaufgabe und durch die Sicherheitskontrolle.
Viele Airlines bieten sogar direkte Online-Sitzplatzreservierung an. So kann man ganz bequem die gewünschten Plätze online auswählen und sitzt garantiert zusammen. Auch wenn hierfür in manchen Fällen ein geringer Aufpreis fällig wird, lohnt es sich, über diese Option nachzudenken.
Einige Fluggesellschaften, wie z.B. Ryanair, bieten sogar kostenlose Sitzplätze für bis zu 4 Kinder unter 12 Jahren mit nur einer Sitzplatzreservierung eines Erwachsenen an.
Nutzt man die Option des Online Check – Ins nicht, ist dies eine wertvolle Info: Viele Airlines bieten inzwischen einen gesonderten Check-In Bereich für Familien an, wie z.B. die Lufthansa. Da wird sogar das Einchecken schon zum Erlebnis für Kinder und außerdem geht es Ruck Zuck.

Muss mein Kind durch die Sicherheitskontrolle?

Auch Kinder müssen durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen. Wichtig zu wissen für Eltern mit noch sehr kleinen Kindern: An vielen Flughäfen darf Säuglingsmilch und -nahrung auch in Behältern über 100 ml durch die Sicherheitskontrolle mitgenommen werden – das gilt meistens für mitreisende Kinder bis zu 3 Jahren.
Hier empfiehlt es sich, sich vorab bei den entsprechenden Flughäfen zu informieren, um auf Nummer sicher zu gehen.

Weiterhin unbedingt vor dem Urlaub zu checken: Besteht bereits eine Auslandsreisekrankenversicherung? Kleiner Tipp: Viele Kreditkarten beinhalten bereits einen solchen Reiseschutz.

Haben Sie weitere Fragen zur Ihrer Reiseplanung? Unsere Experten aus unseren TUI TravelStar Reisebüros helfen Ihnen gern weiter.